Samstag, 12. November 2016

Donnerstag, 14. Januar 2016

Ich muss auch nicht erklären, warum die Grenzen offen bleiben müssen, oder doch?

Montag, 21. April 2014

Der Duft der Omega Wölfe - Teil 1

Teil 2 folgt bald, eigentlich handelt es sich um eine in sich geschlossene Geschichte. Lieben Dank an den Deadsoft Verlag, an Sophie R. Nikolay für das fantastische Lektorat, an Toni Kulik für die Gestaltung des wunderschönen Covers und natürlich an Simon Rhys Beck für alles.

Sonntag, 10. März 2013

Zeitenwende und Bewusstsein: Deutscher Bundestag beschliesst: Wasser ist KEIN M...

Zeitenwende und Bewusstsein: Deutscher Bundestag beschliesst: Wasser ist KEIN M...: Oder doch? Solltest Du zu dem Menschen gehören, denen es heute schon egal ist, was Du in Deinen Körper an Nahrungsmitteln hineingibst, da...

Sonntag, 4. November 2012

Buch Verlosung

Goodreads Giveaway Link

Goodreads Book Giveaway

Back to Past - Zurück zu Dir by Sigrid Lenz

Back to Past - Zurück zu Dir

by Sigrid Lenz

Giveaway ends December 15, 2012.

See the giveaway details at Goodreads.

Enter to win

Samstag, 3. März 2012

Rory´s Bücherkiste: Kimberleys Weihnacht

Rory´s Bücherkiste: Kimberleys Weihnacht: Kimberleys Weihnacht von Sigrid Lenz AAVAA Verlag Mini-Taschenbuch; 391 Seiten ISBN Taschenbuch Sonderformat Mini: 978-3-86254-191-1 9,...

Samstag, 25. Februar 2012

Meine Leidenschaft: Lesen: Rezension: Sigrid Lenz - Galgenmännchen

Meine Leidenschaft: Lesen: Rezension: Sigrid Lenz - Galgenmännchen: Sigrid Lenz - Galgenmännchen Höllischer Thriller oder himmlische Romanze? Klappentext:  Eine Schulhausübernachtung verwandelt sich in ...

Donnerstag, 19. Mai 2011

BuchZeiten: [Rezension] Sigrid Lenz - Galgenmännchen

BuchZeiten: [Rezension] Sigrid Lenz - Galgenmännchen: "Sigrid Lenz - Galgenmännchen AAVAA ISBN: 978-3-86254-109-6 306 Seiten Taschenbuch Die Autorin: Nach unterschiedlichen Betätigungsfelde..."

Sonntag, 16. Januar 2011

Abgrund

Titel: Abgrund
Autor: callisto24
* * *


Sie balancierte am Abgrund, solange sie denken konnte. Den Blick auf die Füße gerichtet, auf die schmale Kante, auf die Dunkelheit, die steil abfiel, Schrecken barg, den sie sich nicht auszumalen wagte. Ein Schritt nach dem anderen, fast panisch vor Angst, bemühte sie sich darum, ihren Atem unter Kontrolle zu bringen. Die Gefahr umgab sie von allen Seiten. Sie war so schwach, eine Feder nur. Ihr Halt nicht mehr als Illusion. Selbst wenn sie sorgfältig darauf achtete, einen Fuß immer auf dem Grund zu behalten, die Bindung zur Erde zu bewahren, so wusste sie doch, dass ein Windstoß reichte, sie ins Schwanken zu bringen. Die Arme ausgestreckt konnte sie nicht anders als weiterzugehen, der Linie zu folgen. Unfähig ihre Augen zu heben, unfähig innezuhalten. Das Leben wartete nicht, es verging und sie ging mit ihm. Eine Seiltänzerin, deren Schicksalsfaden mit jeder Sekunde durchschnitten werden konnte. Und weil sie ihre Endlichkeit sah, wuchs ihre Furcht mit jedem Schritt. Aus den Augenwinkeln ahnte sie die Tiefe, ahnte das Verderben, das dort lauerte. Zurück, nur ein wenig zurück, und sie konnte sich auf festen Grund fallen lassen. Konnte sich der Sicherheit hingeben, die weiche Erde darstellte. Aber ein dunkler Trieb zog sie zum Abgrund, ließ sie nicht los, zwang sie auf ihren Weg, geprägt von der Faszination des Schreckens. Sie blinzelte. Der Wind heulte auf und sie schwankte gefährlich. Ihre Arme ruderten hastig, als sie zum ersten Mal seit unschuldigen Kindertagen aufsah, den silbernen Streifen erblickte, der weit vor ihr, am Horizont wartete. Den sie nie erreichen konnte, der jenseits aller Möglichkeiten schimmerte. Sie weinte. Tränen verschleierten den Blick und doch konnte sie nicht stehenbleiben. Zurücksinken, sich in feuchtem Gras niederlassen, den silbernen Streifen beobachten erschien ihr wie ein plötzlich aus dem Nichts aufgetauchter Traum. Seine Erfüllung so absurd wie ihr eigenes, verzweifeltes Bemühen um Sicherheit. Wie ihre Sehnsucht nach Gurten und Bändern, die sie hielten und führten, wo kein Halt existierte. Zur Illusion zerfiel das Bild, als das Silber ihren Blick dorthin lenkte, wo sie ihr Leben lang den Grund vermutet hatte. Und wo sich nichts befand als ein zweiter Abgrund, zuvor nur erahnte Tiefe, deren Dunkelheit bevölkert wurde von den Geistern der Unkenntnis, die ihr folgten. Sie stolperte und fing sich wie so oft zuvor. Sie balancierte weiter auf dem schmalen Grad, der ihr keine Wahl ließ als voranzuschreiten oder abzustürzen.